Von Geldsorgen bis hin zu finanziellen Glücksgefühlen

Geldsorgen
Seit Ausbruch der Corona-Pandemie finden die Bürger es zunehmend wichtig, Geld zu besitzen, wie eine aktuelle Umfrage verdeutlicht. Die Befragungsergebnisse zeigen auch, welche Sorgen, aber auch Glücksgefühle im Zusammenhang mit Geld die Menschen derzeit haben.

Jeder zweite Bürger hat hierzulande durch die Coronakrise Geldsorgen. Knapp 43 Prozent haben Angst, schon jetzt ihre Altersvorsorge aufbrauchen zu müssen. Außerdem verändert die Pandemie die Einstellung der Menschen zu Geld. Vermögen erscheint zunehmend erstrebenswert. Zu diesen und anderen Ergebnissen rund ums Geld kommt eine aktuelle Befragung.

Seit Ausbruch der Corona-Pandemie hat die Bedeutung zugenommen, Geld zu besitzen, um glücklich zu sein. Dies erklärten aktuell 28 Prozent der Deutschen, vor der Krise waren es noch über 24 Prozent. Ein gegenteiliger Trend zeigt sich auf die Frage, inwieweit Glücksgefühle entstehen, wenn man Geld für ein schönes Erlebnis ausgibt. Vor Corona erfreuten sich fast 39 Prozent daran, Geld für einen Restaurantbesuch oder Urlaub auszugeben. Derzeit sind es nur noch 34 Prozent.

Das sind Ergebnisse der Umfrage „Werte und Einstellungen zu Finanzen in der Pandemie“ durch Kantar Public im Auftrag einer Bank. An der Studie nahmen 1.000 Befragte ab 16 Jahren im Zeitraum vom 19. bis 25. Januar 2021 teil. Weitere Erkenntnisse der Umfrage: Etwa jeder Fünfte gab an, dass er glücklich ist, wenn er Geld für sein Eigenheim ausgibt. Rund jeder Elfte empfindet Glück im Zusammenhang mit Geld, wenn er sich davon materielle Wünsche leisten kann und mehr als jeder Zwölfte hat dieses Gefühl bei der eigenen Vermögensvorsorge für das Alter.

Die Sorgen rund ums Geld

Die Umfrageteilnehmer wurden zudem nach ihren Sorgen rund um die Finanzen gefragt. Das Ergebnis: In der zweiten Corona-Welle plagen fast die Hälfte der Bürger Geldsorgen. Rund sechs von zehn Befragten befürchten, dass sie nicht über ausreichend Ersparnisse verfügen. Vor allem die 30- bis 39-Jährigen zweifeln, ob sie ausreichend Rücklagen gebildet haben – fast drei Viertel der Umfrageteilnehmer aus dieser Altersgruppe gaben dies an.

Weitere Umfrageergebnisse: Mehr als die Hälfte sorgt sich um die Sicherheit der vorhandenen Ersparnisse (58 Prozent). Zudem bangen 57 Prozent um ihre Einkommen. Angst um die Einkünfte haben insbesondere Jüngere – so gaben 70 Prozent der 30- bis 39-Jährigen an, dass sie sich um das eigene Einkommen sorgen.

Angst, dass sie schon jetzt ihre Altersvorsorge aufbrauchen müssen, haben zudem knapp 43 Prozent aller Umfrageteilnehmer. Rund vier von zehn Befragten fürchten, Schulden aufnehmen zu müssen, und ein Drittel sorgt sich bereits wegen bestehender Schulden. Fast jeder zweite Deutsche gab bei der aktuellen Befragung zudem an, dass sich sein Umgang mit Geld durch die Coronakrise verändern wird. Rund 40 Prozent wollen weniger kaufen. Knapp jeder Dritte will dagegen mehr sparen.

Finanziellen Sorgen vorbeugen

Nicht allen Sorgen kann man vorbeugen, doch wer finanzielle Sicherheit statt Geldsorgen haben möchte, sollte so früh wie möglich aktiv werden, um finanzielle Risiken abzusichern. Eine umfassende Analyse der eigenen Finanzen sollte daher regelmäßig erfolgen, und zwar nicht nur, aber auch in einer bestehenden Krise, wie sie die aktuelle Pandemie darstellt. Unter anderem ist es wichtig zu wissen, welche finanziellen Lücken im Alter oder in Notfällen wie im Falle einer längeren Krankheit oder im Pflegefall zu erwarten sind.

Auf die gesetzliche Absicherung alleine kann man sich weder bei Krankheit, Pflegebedürftigkeit noch im Alter verlassen, da diese, wenn überhaupt, nur eine finanzielle Teilabsicherung darstellen. Auch die aktuelle und künftige Ein- und Ausgabensituation gilt es umfassend zu beleuchten. Wir können diesbezüglich mit entsprechenden Softwareprogrammen bei der individuellen Analyse der eigenen Finanzen weiterhelfen.

Je nach Sparziel und persönlicher Vorsorgestrategie bietet die Versicherungswirtschaft zudem individuell passende Anlage- und Absicherungslösungen an. Selbst wer glaubt, keinen finanziellen Spielraum für eine finanzielle Vorsorge zu haben, sollte uns zurate ziehen, denn manche Vorsorgemöglichkeiten – beispielsweise mithilfe einer staatlichen Förderung – erschließen sich erst nach einer gründlichen Analyse.

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Marcus Chantraine

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