Finanzdienstleistungsaufsicht warnt vor gefälschten Rechnungen

Finanzdienstleistungsaufsicht
Wieder einmal muss die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Verbraucher darauf hinweisen, dass in aktuellen Fällen der Name der Bafin für Betrugszwecke von Gaunern missbraucht wird. Doch auch die Namen anderer Behörden werden für Betrugsmaschen verwendet.

Trotz der weltweiten Pandemie treiben Trickbetrüger weiter ihr Unwesen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) warnt aktuell davor, dass man besonders vorsichtig sein sollte, wenn man per E-Mail oder per Post eine Rechnung bekommt, die angeblich im Namen der Bafin gestellt wurde. Und auch andere Betrugsmaschen, bei denen das Logo und/oder der Name nicht nur der Bafin widerrechtlich verwendet wird, um Verbraucher zu täuschen und an ihr Geld zu kommen, sind im Umlauf.

In einer Mitteilung weist die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) auf gefälschte englischsprachige Rechnungen („Invoice“) im Namen der Behörde sowie der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (Esma) hin.

Verbraucher sollen mit dieser Betrugsart von Gaunern dazu gebracht werden, einen Betrag auf ein bestimmtes Konto im Ausland, beispielsweise in Estland zu überweisen. Zahlungsempfänger („Beneficiary“) sei laut Bafin eine „Coin-G Corp OU“. Tatsächlich gibt es laut Bafin jedoch keine gemeinsamen Rechnungen der beiden Behörden und daher sollten man diese Fakerechnungen auf gar keinen Fall bezahlen.

Es gibt zahlreiche Betrugsmaschen

Betrüger hätten die Logos der Bafin und der Esma zweckentfremdet, „Unterschriften gefälscht und Namen von Personen missbräuchlich verwendet, die mit dem Betrugsversuch nichts zu tun haben“, so die Bafin. Vor dem Hintergrund des bekannten Falls könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Betrugsmasche auch in abgewandelter Form betrieben wird.

Im Februar 2021 hatte die Bafin bereits vor einem falschen Twitter-Account gewarnt. Im Sommer 2020 waren Betrüger unterwegs, die sich gegenüber Verbrauchern als Mitarbeiter der Aufsicht ausgaben. Kurz zuvor hatte ein falscher „Felix Hufeld“ Bürger kontaktiert und sie als damaliger Bafin-Chef gebeten, hohe Geldbeträge auf ein bestimmtes Konto zu überweisen. Doch Betrüger geben sich nicht nur als Mitarbeiter der Bafin aus, sondern zum Beispiel auch als Beschäftigte bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) oder sogar der Polizei.

Welche gängigen Methoden von Trickbetrügern derzeit bekannt sind und wie man sich davor schützt, zeigen der Webauftritt www.polizei-beratung.de der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes sowie die kostenlos downloadbare DRV-Broschüre „Vorsicht Trickbetrüger“. Vermutet man einen Betrug oder ist man bereits Opfer eines Kriminellen geworden, sollte man sich sofort an die Polizei (Notruf 110) wenden, denn das erhöht die Chance, dass der Täter so schnell wie möglich gefasst wird und keine weiteren Personen mehr schädigen kann.

Marcus

Marcus Chantraine

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